Wolfgang Altenburg

1928 in Schneidemühl (Pommern) geboren, wurde Altenburg noch zum Ende des Zweiten Weltkrieges als Marinehelfer eingesetzt. Nach seiner Rückkehr aus britischer Kriegsgefangenschaft absolvierte er zunächst eine Hotelfachschule. 1956 meldete er sich als Offiziersanwärter zur neu gegründeten Bundeswehr, absolvierte von 1962 bis 1964 an der Führungsakademie der Bundeswehr die Generalstabsausbildung und übernahm 1971 das Amt des stellvertretenden Leiters für nukleare Planungsfragen beim Nato-Oberkommando SHAPE. Von 1976 bis 1978 war Altenburg im Rang eines Brigadegenerals stellvertretender Stabsabteilungsleiter für „Militärpolitik und Führung“ im Bonner Führungsstab der Streitkräfte und ab 1978 im Rang eines Generalmajors Leiter dieser Stabsabteilung. 1979 wurde er deutscher Vertreter im Militärausschuss der Nato in Brüssel, kehrte 1980 als Kommandierender General des III. Korps in Koblenz zur Bundeswehr zurück und wurde 1983 unter Beförderung zum Viersterne-General zum Generalinspekteur der Bundeswehr ernannt. 1986 übernahm Altenburg bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1989 das Amt des Vorsitzenden des Militärausschusses der Nato.