Dr. Christine Bergmann

Dr. Christine Bergmann am 20. Juli 1991 anlässlich ihrer Gedenkansprache in der Gedenkstätte Plötzensee, Berlin
Quelle: Landesarchiv Berlin/Ingeborg Lommatzsch

1939 in Dresden geboren, studierte Bergmann Pharmazie in Leipzig und arbeitete nach dem Staatsexamen als Apothekerin. Zunächst freiberuflich tätig, wechselte sie 1977 als Abteilungsleiterin im Bereich Arzneimittelforschung zum Institut für Arzneimittelwesen der DDR, wo sie 1989 zur Dr. pharm. promovierte. 1989 trat Bergmann der SPD bei, wurde 1990 zur stellvertretenden Berliner Landesvorsitzenden und im Mai des gleichen Jahres zur Präsidentin der Berliner Stadtverordnetenversammlung gewählt. Von 1991 bis 1998 war sie Bürgermeisterin von Berlin und Senatorin für Arbeit, Berufliche Bildung und Frauen, zwischen 1998 und 2002 Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Seit 2002 ist Bergmann Vorsitzende des „Forums Einheit der Stadt“.