Aktivitäten

Hier finden Sie eine Übersicht der Aktivitäten, Neuigkeiten über unsere Partnerschulen sowie Berichte über Veranstaltungen und Aktionen.

Buchvorstellung und Gespräch mit Matthias Brandt

Am 24. Juni 2026 stellte der Schauspieler und Autor Matthias Brandt sein neues Buch "Nein sagen - Über den 20. Juli 1944, meine Eltern und persönliche Verantwortung heute" in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand vor. Im Gespräch mit Elisabeth Ruge, Vorstandsmitglied der Stiftung 20. Juli 1944, sprach er über die Entstehung des Buches und seine persönlichen Beweggründe. Angesichts der neuen Bedrohung der Demokratie durch Rassismus und Rechtsextremismus erinnerte Matthias Brandt an den Mut der Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime. Ausgehend von seiner Gedenkrede vom 20. Juli 2025 in der Gedenstätte Plötzensee reflektierte er über die Motive des Widerstands, die Beteiligung seiner Eltern und die Verantwortung der Gegenwart (Foto Sebastian Rau).

Vortrag in der Reihe "Antigone" am 29. Juni 2026

Viele Jahre hat sich Dr. Axel Smend für die Erinnerungsarbeit zum deutschen Widerstand eingesetzt, hierbei auch besonders im Rahmen seiner Tätigkeiten für die Stiftung 20.Juli 1944 sowie für die Freya von Moltke-Stiftung. Als Sohn von Günther Smend, Oberstleutnant im Generalstab und wegen seiner Beteiligung am 20. Juli 1944 zum Tode verurteilt, sprach er über das Thema "Widerstand gegen den Nationalsozialismus - Einblicke und Bedeutung für heute“. Den Online-Vortrag finden Sie über folgenden Link.

Podiumsdiskussion der Gisy-Stiftung

Die Gisy-Stiftung hatte am 17.6.2026 zu einer Podiumsdiskussion zwischen Kimia Asa, Stipendiatin der Gisy-Stiftung, und Dr. Axel Smend, Ehrenvorsitzender des Kuratoriums der Stiftung 20. Juli 1944, in das ZeitZentrum Zivilcourage Hannover eingeladen. Kimia Asa ist Studentin der Sozialen Arbeit und setzt sich besonders für Frauen und Kinder mit Fluchterfahrung ein. Nach Begrüßung durch Hanna Naber, Präsidentin des Niedersächsischen Landtags und Dr. Freia Steinmetz, Geschäftsführerin der Gisy-Stiftung, diskutierten Kimia Asa und Axel Smend, moderiert von Dr. Jens Binner, Direktor des ZeitZentrum Zivilcourage, insbesondere über Motive der Widerstand leistenden im Iran und jener in Deutschland zur Zeit des Nationalsozialismus. Die Bedeutung des Widerstands - auch international - wurde in der Diskussion herausgearbeitet; ferner wurden zahlreiche Fragen der Zuhörenden zum Vermächtnis aller im Widerstand agierenden Personen besprochen.

Neue Online-Vortragsreihe "Antigone"

Unser erster Vortrag widmete sich einem aktuellen Widerstandsthema mit dem Titel „Widerstand im Iran“. Am 20. Mai 2026 hatten wir zwei inspirierende Referenten zu Gast: Frau Elham Nazem und Herrn Shayan Hashemian. Beide gaben uns persönliche Einblicke in ihren eigenen Widerstand im und außerhalb des Irans gegen das autoritäre Regime. Gemeinsam haben wir über ihre Motivation, die Umsetzung ihres Widerstands sowie die Konsequenzen des Sich-Widersetzens im Iran gesprochen.

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75 Jahre Bundesverfassungsgericht

An der Friedrich-Bergius-Schule in Berlin-Friedenau fand am 8. Mai 2026 eine Feierstunde statt anlässlich des 75. Jubiläums des Bundesverfassungsgerichts. Aus diesem Anlass diskutierte Prof. Dr. Heinrich Amadeus Wolff (Bild links), Richter am Bundesverfassungsgericht, mit Schülerinnen und Schülern einer 9. Klasse über das Grundgesetz. Schulleiter Engin Çatık (Bild rechts) hieß ebenfalls Dr. Axel Smend (Bild mittig) willkommen, der die Wanderausstellung "Was konnten sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939-1944" eröffnete. Der Ehrenvorsitzende des Kuratoriums der Stiftung 20. Juli 1944 besuchte die ehemalige Wirkungsstätte seines Vaters Günther Smend, der Schüler an der Friedrich-Bergius-Schule gewesen war und aufgrund seiner Beteiligung am Umsturzversuch des 20. Juli 1944 hingerichtet worden ist. Zum Presseartikel

Wanderausstellung an der Sophie-Scholl-Schule

Am 6. Mai 2026 wurde die Wanderausstellung "Was konnten sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939-1945" an der Sophie-Scholl-Schule in Berlin eröffnet. Dr. Axel Smend, Ehrenvorsitzender des Kuratoriums der Stiftung 20. Juli 1944 sprach zur Einführung vor zahlreichen Schülerinnen und Schülern. Er berichtete von der Beteiligung seines Vaters Günther Smend am Umsturzversuch des 20. Juli 1944, setzte die Ereignisse in den historischen Kontext und regte zu Wachsamkeit und Eigeninitiative in der Gegenwart an. Den Bericht zur Veranstaltung finden Sie hier.  

Gedenkveranstaltung am 16. April 2026

Aus Anlass des 81. Jahrestages der Mordaktion vom 22.-24. April 1945 laden die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und die Stiftung 20. Juli 1944 zu einer Gedenkveranstaltung ein:
Zur Lebenssituation der Häftlinge im Zellengefängnis Lehrter Straße 1944/45
Donnerstag, 16. April 2026, 18 Uhr
Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage, Saal 2 B
Weitere Informationen und Anmeldung hier

Gesprächsrunde auf Schloss Karlstein

Das Thema "Widerstand gestern und heute" war Inhalt einer Diskussionsrunde, die am 17. März 2026 auf Schloss Karlstein bei Regensburg stattfand. Schülerinnen der Max-Ulrich-von-Drechsel-Realschule, einer Partnerschule der Stiftung 20. Juli 1944, sprachen mit dem Neffen des Namensgebers, Ferdinand Graf v. Drechsel, sowie Dr. Axel Smend, Enkel von Günther Smend, über den Widerstand gegen den Nationalsozialisumus und seine Bedeutung für unser Verantwortungsbewusstsein in der Gegenwart. 

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Begegnungen mit Zeitzeugen der Erinnerung

Im Rahmen eines Schulprojekts zur Demokratiebildung besuchten Axel Smend und Christoph Heubner am 12. und 13. März 2026 die Leinetalschulen in Hannover und bereicherten ein Programm zur Erinnerungskultur. Axel Smend schilderte aus persönlicher Perspektive den Widerstand gegen das NS-Regime und hob die Bedeutung hervor, historische Ambivalenzen auszuhalten und Verantwortung daraus abzuleiten. Christoph Heubner sprach über aktuellen Antisemitismus und die Herausforderungen für die Erinnerungskultur in einer Zeit ohne Zeitzeugen. Die Gespräche regten dazu an, Geschichte kritisch zu reflektieren und die eigene Verantwortung für Demokratie und Gesellschaft zu erkennen. Zum detaillierten Bericht

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Anlässlich des Tages des Gedenkens am 27. Januar weist die Stiftung 20. Juli 1944 auf den Podcast "Verfolgung und Widerstand 1933 -1945" zur Erinnerung an alle Opfer des Nationalsozialismus des Fördervereins Denkstätte Teehaus Trebbow hin. 
Die Berliner Journalistin Ruth Andreas-Friedrich hat die Ereignisse in ihren Tagebüchern und Briefen festgehalten, sie gehörte zur Widerstandsgruppe mit dem Decknamen "Onkel Emil". SchülerInnen der Verbundenen Regionalen Schule und Gymnasium "Tisa von der Schulenburg" Dorf Mecklenburg, einer Partnerschule der Stiftung 20. Juli 1944, lesen aus ihren und aus weiteren Dokumenten von Personen des Widerstands Auszüge: https://youtu.be/DSq0LWB4KzM

Vortrag im Rotary Club Potsdam

Am 2. Februar 2026 war Dr. Axel Smend, Ehrenvorsitzender des Kuratoriums der Stiftung 20. Juli 1944, zu Gast bei den Rotariern in Potsdam. In seinem Vortrag mit dem Titel "Die Rezeption des deutschen Widerstands gegen den Nationalsozialismus und seine Bedeutung für heute" sprach er über die verschiedenen Widerstandskreise und ihre Motive sowie über das Schicksal der Familien der ermordeten Widerstandskämpfer. Dabei ging es auch um die Frage, welche Botschaft sich aus den Ereignissen für die Gegenwart ablesen lässt. Eine mögliche Antwort entnimmt Axel Smend einem Gedicht der Holocaust-Überlebenden Gerty Spies und resümiert: "Wer untätig neben dem Unrecht steht und sagt „Da kann man nichts machen“, der macht sich schuldig."

Ausstellungseröffnung an der IS Hamburg

Franz Graf von Schwerin von Schwanenfeld eröffnete als Gastredner am 16. Januar 2026 die Wanderausstellung "Was konnten sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939-1945" an der International School Hamburg. Er erinnerte an seinen Großvater Ulrich-Wilhelm, der am Umsturzversuch des 20. Juli 1944 beteiligt war, und ließ die Geschichte durch seine Perspektive auf menschliche und zugängliche Weise lebendig werden. In seiner Ansprache vor dem 8. Jahrgang der Schule betonte Graf von Schwerin, dass Zivilcourage kein abstraktes Konzept der Vergangenheit sei. Stattdessen forderte er die Schüler auf, darüber nachzudenken, was es bedeutet, seine Meinung zu sagen, Verantwortung zu übernehmen und entsprechend zu handeln. 

Neujahrsempfang beim Bundespräsidenten

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat rund 60 ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger aus ganz Deutschland zum Neujahrsempfang am 9. Januar 2026 ins Schloss Bellevue eingeladen. Als Vertreter der Stiftung 20. Juli 1944 nahm auch der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Robert von Steinau-Steinrück teil. Der Bundespräsident dankte ihm für die Arbeit der Stiftung und bat darum, die Erinnerung an den 20. Juli 1944 fortzuführen und sich zukünftig weiterhin für die Förderung des Rechtsstaats und der daraus resultierenden gesellschaftlichen Verantwortung einzusetzen. 

Ausstellungseröffnung am Werner-von-Siemens-Gymnasium

Die Wanderausstellung "Was konnten sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939-1945" wird seit dem 5. November 2025 am Werner-von-Siemens-Gymnasium in Berlin gezeigt. Dr. Axel Smend, Ehrenvorsitzender des Kuratoriums der Stiftung 20. Juli 1944, eröffnete die Ausstellung in Gegenwart von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften mit einem Vortrag zum Thema "Was konnten sie tun? Was können wir tun?" und hob damit die Bedeutung der Botschaft der Widerständler für die heutige Zeit hervor. Die Ausstellung wird präsentiert in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. 

Vortragsabend in Regenstauf

Nicht zum ersten Mal besuchte Dr. Axel Smend, Ehrenvorsitzender des Kuratoriums der Stiftung 20. Juli 1944, am 23. Oktober 2025 die Max-Ulrich-von-Drechsel Realschule in Regenstauf, eine der langjährigen Partnerschulen der Stiftung. Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe, Lehrer, Eltern und Ehrengäste waren geladen, um seinem Vortrag "Mut gegen Unrecht - Was der Widerstand im Dritten Reich für unsere Gegenwart bedeutet" beizuwohnen. Einen Bericht zur Veranstaltung finden Sie hier

Stiftung fördert Ausstellung

In der St.-Johannes-Kirche in Hannover-Davensted wird vom 28. September bis 26. Oktober 2025 die Ausstellung „Mutig, stark, beherzt" gezeigt – eine Fotoausstellung über 13 Gesichter des Widerstandes gegen das nationalsozialistische Regime. Sie wurde gefördert durch die Stiftung 20. Juli 1944 und vom Fonds "Frieden stiften" der Hannoverschen Landeskirche. Aus diesem Anlass hielt am 2. Oktober 2025 Dr. Axel Smend, Ehrenvorsitzender des Kuratoriums der Stiftung 20. Juli 1944, einen Vortrag mit dem Titel: „Deutscher Widerstand – Verantwortung zu Erinnerung und Verantwortung für die Gegenwart.“ Seine Ausführungen über seinen Vater, den Widerstandskämpfer Günther Smend, mündeten in die Ermutigung, stets auf die eigene innere Stimme, das eigene Gewissen zu hören.

Ausstellungseröffnung am Gymnasium Steglitz

Am Gymnasium Steglitz hat Prof. Dr. Robert von Steinau-Steinrück, Vorstandsvorsitzender der Stiftung 20. Juli 1944, am 17. September 2025 die Wanderausstellung "Was konnten sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939-1945" eröffnet. Vor Schülerinnen und Schülern des 10. Jahrgangs sprach er über Handlungsmöglichkeiten jedes Einzelnen in Zeiten der NS-Diktatur, über den Weg in den Widerstand seines Großvaters Fritz-Dietlof Graf von der Schulenburg sowie über die Lehren für die Gegenwart. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. statt. 

Selbstreflexion und Mut – Lehren aus dem Widerstand

Am 09. September 2025 war Prof. Dr. Robert von Steinau-Steinrück, Vorstandsvorsitzender der Stiftung 20. Juli 1944, zu Gast im Lions Club Berlin. In seinem Vortrag über die „Operation Walküre“ und das Attentat vom 20. Juli 1944 verband er historische Ereignisse mit seiner eigenen Familiengeschichte. Er sprach über seinen Großvater Fritz-Dietlof von der Schulenburg und erinnerte an die zeitlose Botschaft des 20. Juli: Mut zum Widerstand gegen Unrecht, Verantwortung für Demokratie und Freiheit sowie die Pflicht, die Errungenschaften des Rechtsstaates zu schützen.

Internationales Seminar in Kreisau

Vom 17. – 23. August 2025 fand das Internationale Seminar des Vereins roropa in Kreisau (Polen) mit 28 jungen Erwachsenen aus Polen, Ukraine, Frankreich, Deutschland, Iran, Ägypten, Indien und Tschechien statt. Ein Programmpunkt war das Gespräch von Dr. Axel Smend und Elmar Brok um europäische Werte und den Brückenbau zwischen Vergangenheit und Zukunft am 21. August 2025. Die Dokumentation zur Veranstaltung finden Sie hier.

Texte zum Widerstand gestern und heute

Anlässlich des 81. Jahrestages des 20. Juli 1944 wurden am 20. Juli 2025 in der Gedenkkirche Maria Regina Martyrum Beiträge zum Thema Widerstand gestern und heute vorgetragen, die Mitglieder des Alfred-Delp-Studiennetzwerkes ausgewählt hatten. Die Texte von Alfred Delp, Nelson Mandela, Yeonmi Park, Malala sowie Julian Assange können Sie hier nachlesen. 

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Gedenktafel in der Gedenkstätte Ravensbrück erinnert an die Inhaftierten des 20. Juli 1944

Seit dem 18. Juli 2025 erinnert eine Gedenktafel an die Verschwörer des 20. Juli 1944, die im KZ Ravensbrück und in der benachbarten Sicherheitspolizeischule in Drögen inhaftiert waren. Die Tafel befindet sich im Bereich des Neuen Gedenkortes an der westlichen Lagermauer des ehemaligen Konzentrationslagers und wurde von der Stiftung 20. Juli 1944 gestiftet.

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"Eine ganz kleine Clique ehrgeiziger, gewissenloser […] Offiziere“ ?

So wütete Hitler in seiner Rundfunkansprache in der Nacht zum 21. Juli 1944 – und das propagandistische Narrativ vom konservativen Offizierskomplott hat sich seitdem hartnäckig behauptet. Zu Unrecht.

In einer Kampagne auf LinkedIn und auf unserer Homepage richten wir in den nächsten Tagen den Fokus auf den Widerstand aus der Arbeiterschaft.

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81. Jahrestag des 20. Juli 1944

Samstag, 19. Juli 2025
18:00 Uhr
Festvortrag der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Prof. Dr. Johannes Tuchel (Leiter Gedenkstätte Deutscher Widerstand)
Ort: St. Matthäus-Kirche, Matthäikirchplatz 1, 10785 Berlin

Sonntag, 20. Juli 2025
11:00 Uhr
Feierstunde der Bundesregierung und der Stiftung 20. Juli 1944
Ort: Gedenkstätte Plötzensee 

Livestream unter www.gdw-berlin.de/livestream

"Forum 20. Juli 1944" am 16. Juli 2025

In Kooperation mit der Stiftung 20. Juli 1944 erinnert die Konrad-Adenauer-Stiftung seit 16 Jahren an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Anlässlich des 81. Jahrestages des Attentats würdigten wir in diesem Jahr besonders den oftmals übersehenen Beitrag von Frauen, die mutig gegen das NS-Regime eintraten. Einen Bericht zur Veranstaltung finden Sie hier
Mehr zum Thema Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus finden Sie auf der eigens dem Thema gewidmeten Webseite der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. 

Ausstellungseröffnung im EU-Parlament

Am 20. Mai 2025 wurde im Europäischen Parlament in Brüssel die Wanderausstellung "Was konnten sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939-1945" eröffnet. Die Eröffnungsrede hielt Dr. Axel Smend, Ehrenvorsitzender des Kuratoriums der Stiftung 20. Juli 1944. Zu den Gästen gehörten unter anderem der Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Nicu Ștefănuță, sowie Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung. Die Präsentation der Ausstellung wurde ermöglicht durch die Vermittlung und hervorragende Organisation von Julia Wagner, Mitarbeiterin im Büro des EU-Abgeordneten Moritz Körner (von links nach rechts: Moritz Körner, Julia Wagner, Dr. Axel Smend). 

Mordaktionen vor 80 Jahren

Seine Gegner verfolgte das NS-Regime bis zum Kriegsende unerbittlich: am 9. April 1945 wurden Dietrich Bonhoeffer, Wilhelm Canaris, Ludwig Gehre, Hans Oster, Karl Sack und Theodor Strünck im Konzentrationslager Flossenbürg ermordet. Hans von Dohnanyi wurde im Konzentrationslager Sachsenhausen ermordet, Ewald von Kleist-Schmenzin in Plötzensee. Georg Elser wurde heute vor 80 Jahren im Konzentrationslager Dachau ermordet.
Weitere Informationen zu den Biografien finden Sie auf der Webseite der Gedenkstätte Deutscher Widerstand.
Zur Galerie der Portraits.

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"Angriff auf die Geschichte"

In diesen Tagen kommt der in den USA breit diskutierte Bonhoeffer-Film in die deutschen Kinos. Die Familie Bonhoeffers hatte sich im Herbst vergangenen Jahres in einem offenen Brief gegen die aggressive Vermarktung des Films und gegen die politische Instrumentalisierung des Theologen und Widerstandskämpfers gewandt. Auch die Stiftung 20. Juli sprach sich in einer Stellungnahme gegen die politische Vereinnahmung Bonhoeffers durch nationalistische Evangelikale in den USA aus.
Der deutsche Verleih hat nun das Marketing entschärft. Der Film bleibt aber hoch problematisch. Zentrale Szenen verfälschen die historische Realität und spielen denen in die Hände, die den Nationalsozialismus für einen „Vogelschiss in der Geschichte“ halten. Näheres erfahren Sie in der Besprechung.

Zeitzeugengespräch

Am 26. Februar 2025 war die Sachsenwaldschule Gymnasium Reinbek zu Gast in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Rund 80 Schülerinnen und Schüler gewannen in mehreren Gruppen in der Dauerausstellung einen Eindruck von den vielfältigen Formen des Widerstands gegen den Nationalsozialismus. Im Anschluss an die Führungen fand ein "Zeitzeugen"-Gespräch mit Dr. Axel Smend statt, dessen Vater Günther Smend am Umsturzversuch des 20. Juli 1944 beteiligt war. Einen kleinen Bericht über den persönlichen Austausch mit dem Ehrenvorsitzendes des Kuratoriums der Stiftung 20. Juli 1944 finden Sie hier.

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Seminar im Kloster Banz

Vom 4.-6. Januar 2025 fand im Kloster Banz, einem Bildungszentrum der Hanns-Seidel-Stiftung, ein Seminar anlässlich der Präsentation der Wanderausstellung "Was konnten sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939-1945" statt. Als Zeitzeugen waren Dr. Axel Smend, Sohn von Günther Smend, sowie Frauke Hansen, Tochter von Georg Alexander Hansen, zu Gast, deren Väter als Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus ermordet wurden. Neben den persönlichen Ausführungen der beiden Zeitzeugen wurde über die facettenreichen Widerstandshandlungen anhand von zeitgenössischen Quellen gearbeitet und am Ende Raum gelassen für Austausch und Diskussionen.

Stellungnahme gegen evangelikale Rechte

Anlässlich des Kinostarts des Films Bonhoeffer: Pastor. Spy. Assassin in den USA spricht sich die Stiftung 20. Juli 1944 in einer Stellungnnahme entschieden gegen eine Vereinnahmung des Widerstandskämpfers durch nationalistische Evangelikale in den USA aus.

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Ausstellungseröffnung am Johanneum in Hamburg

Am 11.11.2024 eröffnete Prof. Dr. Robert von Steinau-Steinrück als Vorstandsvorsitzender der Stiftung 20. Juli 1944 am Johanneum die Ausstellung "Was konnten sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939-1945". In seinem Vortrag ging er nicht nur auf seinen Großvater, Fritz-Dietlof Graf von der Schulenburg, ein, sondern er betonte auch die Bedeutung des Widerstandes für die Bewahrung von Demokratie und Rechtsstaat heute.

"Wir Kinder des 20. Juli" Buchvorstellung und Gesprächsrunde im Kammergericht Berlin

Am 30. Oktober 2024 lud die Konrad-Adenauer-Stiftung zu einer Buchvorstellung mit anschließender Gesprächsrunde ins Kammergericht Berlin. Nach einer Einführung durch Dr. Joachim Klose, Leiter des Bildungsforums Berlin, las Tim Pröse aus seinem jüngst veröffentlichten Buch "Wir Kinder des 20. Juli". An der anschließenden Gesprächsrunde nahmen auf dem Podium als Vertreter der Stiftung 20. Juli 1944 auch Annette von Schlabrendorff (Vorstand) sowie Dr. Axel Smend (Ehrenvorsitzender des Kuratoriums) teil. Am Veranstaltungsort, dem Plenarsaal, wurden viele Widerstandskämpfer vom sog. "Volksgerichtshof" unter Roland Freisler zum Tode verurteilt. Sachbericht zur Veranstaltung

Kampagne: 80 Tage, 80 Zitate

80 Tage vor dem 20. Juli 2024 veröffentlicht die Stiftung 20. Juli 1944 täglich auf dieser Website und über unser LinkedIn-Profil das Zitat einer Person, die den Mut hatte, sich dem NS-Unrechtsstaat zu widersetzen. Die Kampagne beginnt mit der Zahl 80 und zählt dann rückwärts bis zum 20. Juli 2024.

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Buchvorstellung "Wir Kinder des 20. Juli"

Am 27. Mai 2024 wurde in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand das Buch "Wir Kinder des 20. Juli. Gegen das Vergessen: Die Töchter und Söhne des Widerstands gegen Hitler erzählen ihre Geschichte" vorgestellt. 80 Jahre nach dem gescheiterten Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944 hat Autor Tim Pröse Töchter und Söhne des Widerstands gegen Hitler besucht und ihnen zugehört. Neben der Lesung von Textauszügen berichteten Frauke Hansen, Helmtrud de Roo-von Hagen, Wilhelm Graf von Schwerin von Schwanenfeld, Dr. Axel Smend sowie Dr. Anton Wirmer von den Erinnerungen an ihre Väter und welches Erbe sie von ihren Eltern übernommen haben.

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Besuch in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Anlässlich des 79. Jahrestages des 20. Juli 1944 besuchten Angehörige der Stiftung 20. Juli 1944 am 21. Juli 2023 die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück. Nach einer Führung über das Gelände durch Gedenkstättenleiterin Andrea Genest und dem Leiter der Bildungsabteilung Matthias Heyl fand am Denkmal "Tragende" am Ufer des Schwedtsees eine kleine Gedenkveranstaltung statt. Die Ansprachen hielten Bärbel Schindler-Saefkow, Tochter des kommunistischen Widerstandskämpfers Anton Saefkow, und Valerie Riedesel Freifrau zu Eisenbach, Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung 20. Juli 1944. Im Zellenbau des KZ Ravensbrück waren 1944/45 Angehörige der Widerstandsbewegung gegen den Nationalsozialismus als Sonder- und Sippenhäftlinge inhaftiert. 

Was bedeutet der 20. Juli 1944 für die Bundeswehr heute?

Am 22. März 2023 ludt der Kommandeur der Sanitätsakademie der Bundeswehr zu einer Veranstaltung im Rahmen der politisch-historischen Bildungsarbeit. Dr. Percy Smend, Enkel des Widerstandskämpfers Günther Smend, und Dr. Peter Tauber, Parlamentarischer Staatssekretär a.D., diskutierten zum Thema "Die Bedeutung des 20. Juli 1944 und der Widerstand gegen Hitler für die Traditionspflege in der Bundeswehr heute". Dabei ging es auch um die Frage nach der Haltung und den Werten, die die Widerstandskämpfer veranlassten, ihren Eid zu brechen und welche Botschaft Soldatinnen und Soldaten heute daraus ablesen können.

SchülerInnen setzen starkes Zeichen

Am 29. Januar 2023 wurde in Itzehoe der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Das jährliche Gedenken am Mahnmal an der Ecke Schumacherallee/Breitenburger Straße wurde in diesem Jahr zum ersten Mal von Schülerinnen und Schülern des Sophie-Scholl-Gymnasiums organisiert. Neben verschiedenen Wortbeiträgen und Musik von seiten der Schule war als Hauptredner Dr. Karsten Hansen, Sohn des ermordeten Widerstandskämpfers Georg Alexander Hansen und Mitinitiator der Gedenkarbeit in Itzehoe geladen. Er betonte, wie wichtig es sei, dass die Schülerinnen und Schüler nun das Gedenken verantworten und damit "... die Tradition der Demokratie in Europa durch ihre Erinnerung fortführen".

Swetlana Tichanowskaja hält Gedenkrede

Anlässlich des 78. Jahrestages des 20. Juli 1944 hielt die belarussische Oppositionspolitikerin Swetlana Tichanowskaja am 20. Juli 2022 die Gedenkrede während der Feierstunde der Bundesregierung und der Stiftung 20. Juli 1944 in der Gedenkstätte Plötzensee. Die gesamte Feierstunde können Sie auf der folgenden Seite im Livestream nachverfolgen.

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Kinder des Widerstands treffen Schülerinnen und Schüler

Die Erinnerung an den Widerstand enthält Botschaften für nachfolgende Generationen: Jeder und jede kann und muss aktiv werden, wenn unsere Grundwerte in Gefahr sind. Deshalb haben sich etwa 50 Kinder von Widerstandskämpfern gegen den Nationalsozialismus mit Schülerinnen und Schülern dreier Partnerschulen der Stiftung 20. Juli 1944 vom 14.-16. Juni 2022 zum Gedankenaustausch getroffen.

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"Können wir Kreisau?" am 01. Juni 2022

Zum 80. Jahrestag der ersten Tagung des „Kreisauer Kreises“ wurden in der Französischen Friedrichstadtkirche Berlin die mutigen Gegner des nationalsozialistischen Unrechtsregimes und Vordenker des heutigen demokratischen Deutschlands und des vereinten Europas mit einer Podiumsdiskussion gewürdigt. Gleichzeitig wurde der Frage nachgegangen, wie das geistige Erbe der Widerstandsgruppe um Helmuth James von Moltke in unserer Gesellschaft heute gelebt wird. Den einführenden Vortrag hielt der Chefredakteur des ZDF, Dr. Peter Frey. Die Veranstaltung mit dem Titel "Können wir Kreisau? Dialogfähigkeit in Zeiten bedrohter Demokratien" ist weiterhin bei youtube abrufbar.

Projekt "Was ist Widerstand für Dich?"

Die Partnerschulen der Stiftung wurden eingeladen, am Projekt “Was ist Widerstand für Dich?” teilzunehmen. Vielfältige und spannende Beiträge entstanden - wie zum Beispiel das Video zum Thema “Zivilcourage” von der Religionsgruppe der 7. Klasse der Max-Ulrich-von-Drechsel-Realschule.

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Dem Gewissen verpflichtet

Die Klosterschule Roßleben, Partnerschule der Stiftung 20. Juli 1944, nahm mit einem Multimediaprojekt an dem Wettbewerb "Remember Resistance 33-45" der Gedenkstätte Deutscher Widerstand teil.

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Botschaft für ein vereintes Europa

Am Jahrestag des Hitler-Attentats vom 20. Juli 1944 appellieren am 20. Juli 2018 rund 400 Nachfahren deutscher Widerständlerinnen und Widerständler in ihrer Botschaft für ein vereinten Europa: nationale Alleingänge dürfen das geeinte, starke, friedliche Europa nicht gefährden.

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